Kommunale Wärmeplanung

In seiner 30. Werkstatt hat das Bündnis für Wohnen Brandenburg sich am 4. Dezember mit der kommunalen Wärmeplanung beschäftigt. Ausgehend von Impulsen von Mathias Haufe, dem zuständigen Referatsleiter im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, von Matthias Brauner (BBU), der die Perspektive der Wohnungswirtschaft einbrachte, sowie von einem Praxisbericht von Anneke Balzer, die für das Ingenieurbüro MegaWatt kommunale Wärmeplanungen in Brandenburg durchführt, entspann sich eine intensive Diskussion. Im Mittelpunkt stand dabei der aktuelle Stand der kommunalen Wärmeplanung in Brandenburg.

Die zentralen Botschaften lauten:

  • Die kommunale Wärmeplanung ist eine wichtige planerische Grundlage zur Gestaltung der Wärmewende und zur Ermöglichung der Dekarbonisierung des Gebäudebestandes und damit auch zur Erreichung der Klimaschutzziele im Land Brandenburg. Die Wärmeplanung bildet den strategischen Auftakt und muss durch andere Maßnahmen und Instrumente in der Umsetzung flankiert werden.
  • Das Land Brandenburg geht die kommunale Wärmeplanung entschlossen und in enger Zusammenarbeit mit Kommunen, Wohnungswirtschaft und weiteren Partnern an. 39 % der Kommunen arbeiten bereits an einer kommunalen Wärmeplanung (Stand: Juni 2025)
  • Die Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung stehen in Wechselwirkungen zu anderen Prozessen, wie beispielsweise der Planung der Stromnetze. Es gibt darüber hinaus auch Zusammenhänge zum Beispiel zum Verhalten der Nutzer:innen sowie Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit bestehender Netzinfrastrukturen.

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